Autor: Max

  • Planung Weltreise

    Planung Weltreise

    Meine Weltreise nach dem Studium

    Schon seit längerer Zeit habe ich vor, die Welt zu bereisen. Und dafür gibt es für mich wohl keinen besseren Zeitpunkt als direkt nach dem Studium. Ich möchte die Zeit nutzen, solange ich noch flexibel bin, und eine lange Reise machen, die ich wahrscheinlich so später nicht mehr in derselben Form machen könnte.

    Mein Plan ist, auf so gut wie jeden Kontinent zu reisen. Dabei geht es mir nicht nur darum, schöne Orte zu sehen und nette Menschen kennenzulernen, sondern auch darum, einen besseren Überblick über die Welt zu erhalten. Ich finde den Gedanken cool, verschiedene Regionen, Landschaften und Kulturen einmal selbst zu erleben, statt sie nur aus dem Internet oder aus Dokumentationen zu kennen.

    Da viele Freunde und Familienmitglieder immer wieder fragen werden, wo ich gerade bin, wie die Weltreise geplant ist und was ich überhaupt vorhabe, habe ich mich entschieden, diesen Blog zu erstellen. So kann jeder, den es interessiert, mitverfolgen, was ich mache und wo ich gerade unterwegs bin.

    Falls ihr keinen neuen Eintrag verpassen wollt, müsst ihr nicht ständig auf der Webseite nachschauen.

    Auf der Startseite von blog.max-rohrhirsch.com könnt ihr ganz unten eure E Mail Adresse eintragen. Dann bekommt ihr automatisch eine Benachrichtigung, sobald ein neuer Blog online ist. Falls es dabei Probleme gibt, sagt mir einfach Bescheid, dann kann ich das auch manuell einrichten.

    Wie oft ich etwas posten werde, kann ich noch nicht genau sagen. Mein Plan ist, entweder für jedes Land oder ungefähr alle zwei Wochen einen neuen Beitrag zu schreiben. Wahrscheinlich wird das aber eher unregelmäßig sein, weil ich nur dann etwas hochladen möchte, wenn es auch wirklich genug Spannendes zu erzählen gibt. Bilder wird es natürlich auch immer geben.

    Der grobe Plan

    Die Weltreise startet am 4. September und wird voraussichtlich etwa acht Monate dauern. Als Budget habe ich ungefähr 30.000 Euro eingeplant, die ich mir dafür bisher angespart habe.

    Auf die Route bin ich gekommen, indem ich viel recherchiert habe. Ich habe im Internet nach besonders schönen und einzigartigen Orten auf der Welt gesucht. Natürlich gibt es noch viel mehr sehenswerte Orte, als ich am Ende besuchen kann, aber mir war wichtig, dass die Ziele wirklich etwas Besonderes haben. Mit einzigartig meine ich Orte, bei denen man auf einem Bild möglichst sofort erkennt, wo es aufgenommen wurde. Deshalb stehen auf meiner Liste fast ausschließlich Naturgebiete und kaum Städte.

    Ich habe vor, die Weltreise hauptsächlich mit Flügen zwischen den Ländern zu machen und innerhalb der einzelnen Länder dann viel mit dem Rucksack zu reisen.

    Die Reise beginnt in den USA. Dort werde ich mit Freunden für drei Wochen ein Auto mieten. Danach reise ich alleine weiter nach Mexiko und Belize. Von dort aus geht es weiter nach Südamerika. Anschließend werde ich für kurze Zeit wieder nach Deutschland kommen, bevor es in Asien und Ozeanien weitergeht. Für diesen Teil habe ich die genaue Route und Reihenfolge noch nicht endgültig festgelegt. Dort möchte ich vieles spontan entscheiden. Ab April oder Mai ist in einigen Regionen die Regenzeit vorbei, sodass dann auch Afrika geplant ist.

    Natürlich ist das bisher nur der grobe Plan. Wahrscheinlich wird sich unterwegs auch noch einiges ändern. Gerade auf einer längeren Reise ergibt sich oft spontan etwas, oder man merkt, dass man an manchen Orten länger bleiben möchte als gedacht.

    Hier eine genauere Liste von meinen Zielen: https://maps.app.goo.gl/y2ACr54HngB66tC38?g_st=ac

    Nordamerika

    • USA
    • Mexiko
    • Guatemala & Belize

    Südamerika

    • Kolumbien
    • Peru
    • Bolivien
    • Paraguay
    • Chile
    • Argentinien

    Asien

    • China
    • Nepal
    • Kasachstan
    • Mongolei
    • Japan
    • Myanmar
    • Vietnam
    • Laos
    • Philippinen
    • Malaysia
    • Indonesien

    Ozeanien

    • Australien
    • Neuseeland

    Afrika

    • Äthiopien
    • Kenia
    • Tansania
    • Südafrika
    • Lesotho
    • Namibia
    • Madagaskar
    • Marokko

    Sicherheit und Alleinreisen

    Den größten Teil der Reise habe ich geplant, alleine unterwegs zu sein. Das ist natürlich auf der einen Seite Freiheit, auf der anderen Seite bedeutet es auch, dass ich mich selbst um alles kümmern muss.

    Vor allem in Teilen von Mexiko und Südamerika muss ich etwas mehr auf das Thema Sicherheit achten. Das bedeutet vor allem, gut auf meinen Rucksack aufzupassen, nachts nicht unnötig alleine unterwegs zu sein und wichtige Dinge mehrfach abgesichert dabei zu haben. Wertgegenstände und wichtige Dokumente werde ich möglichst nah am Körper tragen und nicht alles an einem Ort aufbewahren.

    Ich glaube aber, dass man mit gesundem Menschenverstand, guter Vorbereitung und etwas Vorsicht viele Risiken deutlich reduzieren kann. Ganz ohne Respekt sollte man so eine Reise natürlich nicht angehen, aber ich möchte mich davon auch nicht abschrecken lassen.

    Vorbereitung

    Die Vorbereitung auf die Weltreise hat ungefähr ein halbes Jahr vorher begonnen. Zuerst ging es vor allem darum, den groben Rahmen festzulegen. Also wie lange ich weg sein möchte, wie das finanziell aussehen soll und wie die Reise ungefähr aufgebaut sein könnte. Das musste natürlich auch mit einigen Menschen in meinem Umfeld abgestimmt werden.

    Ein großer Vorteil ist zum Glück, dass der deutsche Reisepass sehr stark ist. Für viele Länder brauche ich deshalb gar kein klassisches Visum, sondern nur eine einfachere Einreisegenehmigung wie zum Beispiel ein ESTA oder ein E Visa. Das macht die Planung deutlich einfacher.

    Ungefähr drei Monate vor dem Start habe ich angefangen, die ersten Flüge und das Mietauto für Nordamerika zu buchen. Dazu kam auch das Thema Gesundheit. Mit meinem Arzt habe ich besprochen, welche Impfungen für die Reise sinnvoll oder notwendig sind. Da ich sehr viele Regionen bereisen will und meist als Backpacker unterwegs bin, gehöre ich dabei eher zur höheren Risikogruppe. Deshalb musste ich ungefähr sieben Reiseimpfungen machen lassen. Insgesamt hat das etwa 800 Euro gekostet, von denen die Krankenkasse nur ungefähr 300 Euro übernommen hat. Einige Impfungen sind außerdem für bestimmte Länder sogar Voraussetzung für die Einreise.

    Zusätzlich musste ich meinen Reisepass und Personalausweis erneuern und habe auch einen internationalen Führerschein beantragt.

    Auch beim Thema Versicherungen gab es einiges zu organisieren. Vor allem eine Auslandskrankenversicherung war wichtig, aber auch eine Haftpflichtversicherung gehört natürlich dazu.

    Was ich von der Reise erwarte

    Ich hoffe natürlich, auf der Reise viele besondere Orte zu sehen und viele gute Erinnerungen mitzunehmen. Gleichzeitig geht es mir aber nicht nur darum, möglichst viele schöne Fotos zu machen, sondern auch darum, neue Erfahrungen zu sammeln und ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie unterschiedlich die Welt an verschiedenen Orten ist.

    Ich freue mich besonders auf beeindruckende Landschaften, auf Orte, die man sonst nur von Bildern kennt, und auf das Gefühl, über längere Zeit wirklich unterwegs zu sein. Gleichzeitig bin ich sicher, dass nicht immer alles perfekt laufen wird. Wahrscheinlich wird es auch stressige, anstrengende oder unerwartete Momente geben. Aber genau das gehört bei so einer Reise wahrscheinlich auch dazu.

    Dieser Blog soll auf jeden Fall der Ort sein, an dem ich all das festhalte. Also nicht nur die schönsten Bilder, sondern auch die Route, die Planung und die Erlebnisse unterwegs. Wer Lust hat, kann die Reise hier also mitverfolgen.

  • Schweizer Klettersteige

    Schweizer Klettersteige

    Über das verlängerte Wochenende vom 4. bis 7. Juni war ich mit einem Freund in Frankreich und in der Schweiz unterwegs, um ein paar Klettersteige zu machen. Eigentlich war der Plan einfach ein paar schöne Touren mitzunehmen und ein langes Wochenende draußen zu verbringen.

    Am ersten Tag hat uns das Wetter aber erst einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat fast den ganzen Tag stark geregnet, deshalb saßen wir eigentlich nur im Auto und sind bis in die Nähe von Grenoble gefahren. An Klettern war an diesem Tag nicht mehr zu denken, also haben wir uns einen Campingplatz gesucht und dort übernachtet.

    Am zweiten Tag sah die Sache dann schon ganz anders aus. Das Wetter war sonnig und wir konnten direkt los. An diesem Tag haben wir gleich zwei sehr schwere Klettersteige in Frankreich gemacht.

    Der erste war die Via Ferrata Jules Carret. Schon der Einstieg war ziemlich besonders, weil er in einer Grotte beginnt. Dort gab es auch noch eine kleine Höhle, die ein gutes Stück in den Berg hineinführt. Direkt daneben stand außerdem eine Ruine, die teilweise in den Fels gebaut war. Das Highlight von diesem Klettersteig war für mich aber ganz klar die ungefähr 30 Meter lange Stahlbrücke in etwa 200 Metern Höhe. Dort habe ich auch mein Lieblingsfoto von der Reise gemacht. Am besten war eigentlich der Moment, als ich an der Brücke sogar kopfüber hing. So etwas bleibt natürlich im Kopf. Der Klettersteig war überraschend leer, deshalb waren wir dort fast allein unterwegs. Nur eine weitere Person war noch auf der Route. Obwohl der Steig mit E/F bewertet war, hat er sich für uns gut klettern lassen. Da man die ganze Zeit gesichert ist und immer wieder kurz Pause machen kann, war es insgesamt sehr gut machbar. Für den Steig haben wir ungefähr zwei Stunden gebraucht.

    Danach sind wir noch die Via Ferrata Roche Veyrand gegangen. Vor allem der zweite Teil gilt als sehr schwer und wird in Frankreich mit TD bewertet. Es gab auch dort ein paar steilere Stellen und leichte Überhänge. Trotzdem war der Steig insgesamt gut machbar, wenn man ruhig klettert und sich die Kraft einteilt.

    Am nächsten Tag sind wir weiter in die Schweiz gefahren. In der Nähe von Sion bin ich dann alleine noch einen Klettersteig gegangen, der in drei Teile aufgeteilt war. Der erste Teil war mit D noch eher einfach, der zweite mit E etwas schwerer und der dritte mit F dann der schwierigste Abschnitt. Besonders cool fand ich dort die Tunnel, durch die der Klettersteig teilweise verlief. Das hat die Tour irgendwie besonders gemacht. Für alle drei Teile zusammen habe ich ungefähr zwei Stunden gebraucht. Am Einstieg hat mich noch ein anderer Kletterer gewarnt, dass der Steig ziemlich schwer sei. Fande ich aber nicht.

    Am letzten Tag wollten wir eigentlich noch den Klettersteig Daubenhorn in Leukerbad machen. Der war wegen des Winters aber noch nicht komplett geräumt und deshalb offiziell gesperrt. Also haben wir den Plan gestrichen und uns stattdessen auf den Heimweg gemacht.

    Auch wenn der erste Tag ziemlich ins Wasser gefallen ist, hat sich das Wochenende am Ende total gelohnt. Vor allem die Stahlbrücke bei Jules Carret und der Einstieg durch die Grotte sind mir besonders im Kopf geblieben. Dazu hatten wir nach dem verregneten Start dann doch noch richtig gutes Wetter und insgesamt einfach ein sehr cooles Wochenende.

  • Österreich

    Österreich

    Ein massiver Fels vor der Nase, der Blick ins endlose Tal und das metallische Klick-Klick von zwei Karabinern, die das Einzige sind, was dich mit der Wand verbindet. Österreich hat viele schöne Seiten, aber wenn man mit einer Handvoll guter Freunde unterwegs ist, gibt es einfach nichts Besseres, als die Wanderschuhe gegen den Klettergurt zu tauschen und sich den Weg nach oben zu erkämpfen.

    Der Einstieg: Wenn der Puls das erste Mal hochgeht

    Die Vorbereitung bei so einem Trip ist alles. Gurte checken, Helm auf, Klettersteigset kontrollieren – Partner-Check. Sobald du den ersten Schritt auf das Drahtseil setzt, verfliegt die Müdigkeit der Anreise sofort.

    Wir haben uns für den Start einen knackigen, aber flüssig zu kletternden Steig ausgesucht. Die ersten Meter waren zum Warmwerden, doch schon bald forderte die Wand die volle Konzentration. Das Schöne am Klettersteiggehen mit Freunden? Du bist zwar allein für deinen nächsten Tritt verantwortlich, aber das gemeinsame Lachen, die gegenseitige Motivation und das triumphierende High-Five am Gipfel schweißen extrem zusammen.

    Highlight des Tages: Eine exponierte Seilbrücke, die über eine Schlucht führte. Der Wind pfeift, der Boden ist gefühlt kilometerweit weg – aber der Fokus steht. Ein absolut genialer Moment!