Da wir einen Bekannten in Denver haben, haben wir mit ihm ein Wochenende in Denver verbracht. Wir haben die Stadt angeschaut und sind zu einem Festival Gelände in den Bergen gefahren.
Schießstand
An einem Tag sind wir auch zu einem Schießstand in Denver gegangen. Dort muss man den Personalausweis zeigen und kann jede Waffe die sie an der Wand haben ausprobieren. Von Hand Waffen bis Schrottflinten gab es alles. Das ganze hat ca. 100€ pro Person gekostet und war das Geld auf jeden Fall wert.
Garden of Gods
Dieser Park ist zwar schön aber kann nicht mit den anderen Parks mithalten, weswegen wir einmal durchgelaufen sind und nach 2 Stunden wieder gegangen sind.
Great Sand Dunes Nationalpark
In dem Nationalpark gibt es einfach eine riesige Sand Düne auf der man laufen und Sandboarden kann. Das Sandboarden hat bei uns leider nicht so geklappt, da der Sand noch Nass war und damit nicht gut zum rutschen war. Mehr Aktivitäten als Wandern und Sandboarden gibt es dort leider nicht.
Black Canyon
Der Black Canyon ist cool aber auch nicht so besonders. Es gibt graue Wände und unten einen Fluss. Deswegen waren wir auch nur für einen Abend dort.
Arches Nationalpark
Dieser Park kann sehr langweilig sein, wenn man nur das Auto nimmt und nur zu den Hauptattraktionen geht. Vor allem da sie überlaufen sind. Wenn man sich aber die Mühe macht ganz am Ende die Wanderung zu machen wird man von einem wahnsinnig schönnen Gebiet belohnt. Der Park war neben Bryce der beste Park bisher.
Salt Lake City (State Fair)
Auf dem Weg zu Yellowstone mussten wir ohnehin durch Salt Lake City durchfahren. Deshalb sind wir dort auch gleich auf die State Fair (Quasi ein Jahrmarkt) gegangen und haben angeschaut wie dieser sich von deutschen Jahrmärkten unterscheidet.
Zum Glück gab es direkt neben der Fair einen gigantischen Parkplatz in der Stadt sodass man gut hin kommt. Essenstände und Verkaufsstände gib es genauso wie bei uns, wobei das Essen dort meist deutlich ungesünder ist als bei uns. Die Fahrgeschäfte hatten leider zu, sahen aber wie bei uns aus. Der größte Unterschied waren vor allem die Ausstellungen von Wettbewerben. Es gab riesige Ställe in denen die Leute ihre Schafe geschoren und ausgestellt haben. Es gab auch Wettbewerbe für die schönste Kuh, Fotografie und den am best gedeckten Tisch…
Und es gab eine Statue…aus Butter.
Yellowstone
Yellowstone ist der größte und älteste Nationalpark in den USA. Das war auch der einzige National Park in dem wir drei Tage verbracht haben um Alles anzuschauen. Neben schöner Natur und ein paar Bergen sind vor allem die thermischen Quellen besonders. Es hatte ziemlich viel Ähnlichkeit mit Island. Überall sind heiße Quellen und Gaisiere. Leider darf man in den Quellen nicht baden. Dazu war das Wetter in der Zeit in der wir dort waren eher schlecht und regnerisch.
Wir haben alle möglichen Tiere dort gesehen. Von Chipmunks über Elche und Coyoten bis hin zu Bisons. Von den Bisons haben wir sogar eine ganze Herde gesehen. Leider haben wir keine Grizzly Bären gesehen.
Weiteres
Als nächstes gehen wir Richtung Kalifornien und schauen uns dort die ganzen Nationalparks an und können hoffentlich im Meer baden. Wir haben leider nur noch 9 Tage um die USA anzuschauen.
Das ist der erste richtige Blog von meiner Weltreise. Das erste Land ist die USA, in der ich mit zwei Freunden einen Roadtrip durch den ganzen Westen mache.
Ankunft
Der Flug von Frankfurt nach Las Vegas hat 13 Stunden gedauert. Durch Zeitzonen sind wir aber nur 3 Stunden später angekommen.
Für die Einreise brauchten wir eine ESTA welche ca. 35 € gekostet hat.
Die Grenzkontrollen hat unsere Fingerabdrücke eingescannt, Fotos von uns gemacht, uns gefragt wie wir die Reise finanzieren könnten, und eine Adresse einer Unterkunft verlangt.
Durch Verspätung sind wir um Mitternacht an einem Parkplatz angekommen an dem wir im Auto übernachtet haben.
Valley of Fire
Unser erster halt war das Valley of Fire in Nevada. Dort gibt es anscheinend Klapperschlangen, wobei wir leider keine gesehen haben. Durch den Park gibz es eine Straße und Parkplätze an jeder Attraktion weshalb nur kleinere Wanderungen möglich sind. Es gibt zwar Campingplätze im Park bei denen man sich mit Cash selber Einchecken kann, da wir aber kein Bargeld dabei hatten mussten wir den Park verlassen um einen anderen Schlafplatz zu suchen.
Zion-National-Park
An dem Tag an dem wir bei Zion waren hat es geregnet, weswegen die Aussicht nur halb so schön war. Dort muss man am Anfang vom Park parken und danach entweder wandern oder einen Shuttle nutzen. Hier ist negativ aufgefallen, dass fast alle Wanderwege betoniert sind und nicht so Naturverbunden sind wie erhofft. Bisher war Zion der schlechteste Park weswegen ich einen Besuch nicht zwingend empfehlen würde.
Unser Schlafplatz an dem Tag war ein Campground außerhalb vom Park bei dem es aber Schwarzbären gibt, weswegen wir unser Essen mit einem Seil auf einem Baum aufgehängt haben, damit die Bären schlecht dran kammen und unser Auto nicht beschädigen. Nachts haben wir Tatsächlich einen Bär gehört und als dieser schätzungsweise 100m entfernt war der KI unser Leben anvertraut und gefragt was wir machen sollen. Stellt sich heraus, dass wir Schwarzbären einfach durch Laute geräusche verjagen können, was wir dann auch gemacht haben und am nächsten Tag alles Heil war.
Bryce-National-Park
Das war der bisher schönste Park in dem wir waren. Der Bryce Canyone hebt sich von den Interessanten Stein Pfeilern ab. Der Park ist sehr gut ausgebaut und es gibt auch viele Wanderwege die in das Tal hineingehen. Wobei das beste immer noch die Aussichtsplattformen sind. Es gibt hier auch die Möglichkeit mit einem Pferd durch den Park zu reiten. Hier waren wir an mehreren Tagen weswegen wir auch Bilder von zwei Sonnenuntergängen gemacht haben. Da die Aussichtsplattformen alle Richtung Osten zeigen wird die Aussicht dadurch nur teilweise verschönert.
Grand-Canyon
Der Grand-Canyon ist ein gigantischer Nationalpark. Er ist dafür aber nicht sehr „detailiert“. Es gibt also weniger Interessante Dinge im einzelnen. Es war gerade Mal die größe der Berge und Täler beeindruckend.
Mann kann den Grand-Canyon vom Norden und vom Süden anschauen. Wir sind zuerst vom Norden hingefahren und haben gemerkt, dass die Aussichten dort wegen Bauarbeiten gesperrt sind. Und wir mussten wegen 13 milen Luftlinien 5 Stunden außenrum fahren um den Grand-Canyon zu sehen.
Am nächsten Tag sind wir auch in den Canyon rein gelaufen, was ein großer Fehler war. Zum einen hatten wir zu wenig Wasser, zum anderen gibt es unten nur eine Quelle auf dem Weg, welche aber in der nähe einer (wahrscheinlich) Uranmiene ist und dadurch auch gesundheitsschädlich. Zum Glück haben wir es nach vielen Pausen doch noch raus geschafft.
Monument Valley
Dieser Park ist kein Nationalpark, weshalb wir nochmal 10 $ pro Person zahlen mussten. Blöderweise kann man dort nur wenig machen. Es gibt gerade Mal eine Wanderung die man machen kann und die Gegend war auch nicht so besonders, im Vergleich zu den anderen Nationalparks.
Mesa-Verde-Nationalpark
In diesem Park gibt es einige alte Häuser von den Indianern in den Höhlen. Der Park war auch nicht sehr besonders.
Weiteres
Der Tripp ist noch lange nicht fertig. Als nächstes kommen noch weitere Nationalparks bei Colorado, Yellowstone und Kalifornien dran.
Dazu haben wir angefangen uns durch alle möglichen Restaurants durch zu probieren.
Schon seit längerer Zeit habe ich vor, die Welt zu bereisen. Und dafür gibt es für mich wohl keinen besseren Zeitpunkt als direkt nach dem Studium. Ich möchte die Zeit nutzen, solange ich noch flexibel bin, und eine lange Reise machen, die ich wahrscheinlich so später nicht mehr in derselben Form machen könnte.
Mein Plan ist, auf so gut wie jeden Kontinent zu reisen. Dabei geht es mir nicht nur darum, schöne Orte zu sehen und nette Menschen kennenzulernen, sondern auch darum, einen besseren Überblick über die Welt zu erhalten. Ich finde den Gedanken cool, verschiedene Regionen, Landschaften und Kulturen einmal selbst zu erleben, statt sie nur aus dem Internet oder aus Dokumentationen zu kennen.
Da viele Freunde und Familienmitglieder immer wieder fragen werden, wo ich gerade bin, wie die Weltreise geplant ist und was ich überhaupt vorhabe, habe ich mich entschieden, diesen Blog zu erstellen. So kann jeder, den es interessiert, mitverfolgen, was ich mache und wo ich gerade unterwegs bin.
Falls ihr keinen neuen Eintrag verpassen wollt, müsst ihr nicht ständig auf der Webseite nachschauen.
Auf der Startseite von blog.max-rohrhirsch.com könnt ihr ganz unten eure E Mail Adresse eintragen. Dann bekommt ihr automatisch eine Benachrichtigung, sobald ein neuer Blog online ist. Falls es dabei Probleme gibt, sagt mir einfach Bescheid, dann kann ich das auch manuell einrichten.
Wie oft ich etwas posten werde, kann ich noch nicht genau sagen. Mein Plan ist, entweder für jedes Land oder ungefähr alle zwei Wochen einen neuen Beitrag zu schreiben. Wahrscheinlich wird das aber eher unregelmäßig sein, weil ich nur dann etwas hochladen möchte, wenn es auch wirklich genug Spannendes zu erzählen gibt. Bilder wird es natürlich auch immer geben.
Der grobe Plan
Die Weltreise startet am 4. September und wird voraussichtlich etwa acht Monate dauern. Als Budget habe ich ungefähr 30.000 Euro eingeplant, die ich mir dafür bisher angespart habe.
Auf die Route bin ich gekommen, indem ich viel recherchiert habe. Ich habe im Internet nach besonders schönen und einzigartigen Orten auf der Welt gesucht. Natürlich gibt es noch viel mehr sehenswerte Orte, als ich am Ende besuchen kann, aber mir war wichtig, dass die Ziele wirklich etwas Besonderes haben. Mit einzigartig meine ich Orte, bei denen man auf einem Bild möglichst sofort erkennt, wo es aufgenommen wurde. Deshalb stehen auf meiner Liste fast ausschließlich Naturgebiete und kaum Städte.
Ich habe vor, die Weltreise hauptsächlich mit Flügen zwischen den Ländern zu machen und innerhalb der einzelnen Länder dann viel mit dem Rucksack zu reisen.
Die Reise beginnt in den USA. Dort werde ich mit Freunden für drei Wochen ein Auto mieten. Danach reise ich alleine weiter nach Mexiko und Belize. Von dort aus geht es weiter nach Südamerika. Anschließend werde ich für kurze Zeit wieder nach Deutschland kommen, bevor es in Asien und Ozeanien weitergeht. Für diesen Teil habe ich die genaue Route und Reihenfolge noch nicht endgültig festgelegt. Dort möchte ich vieles spontan entscheiden. Ab April oder Mai ist in einigen Regionen die Regenzeit vorbei, sodass dann auch Afrika geplant ist.
Natürlich ist das bisher nur der grobe Plan. Wahrscheinlich wird sich unterwegs auch noch einiges ändern. Gerade auf einer längeren Reise ergibt sich oft spontan etwas, oder man merkt, dass man an manchen Orten länger bleiben möchte als gedacht.
Den größten Teil der Reise habe ich geplant, alleine unterwegs zu sein. Das ist natürlich auf der einen Seite Freiheit, auf der anderen Seite bedeutet es auch, dass ich mich selbst um alles kümmern muss.
Vor allem in Teilen von Mexiko und Südamerika muss ich etwas mehr auf das Thema Sicherheit achten. Das bedeutet vor allem, gut auf meinen Rucksack aufzupassen, nachts nicht unnötig alleine unterwegs zu sein und wichtige Dinge mehrfach abgesichert dabei zu haben. Wertgegenstände und wichtige Dokumente werde ich möglichst nah am Körper tragen und nicht alles an einem Ort aufbewahren.
Ich glaube aber, dass man mit gesundem Menschenverstand, guter Vorbereitung und etwas Vorsicht viele Risiken deutlich reduzieren kann. Ganz ohne Respekt sollte man so eine Reise natürlich nicht angehen, aber ich möchte mich davon auch nicht abschrecken lassen.
Vorbereitung
Die Vorbereitung auf die Weltreise hat ungefähr ein halbes Jahr vorher begonnen. Zuerst ging es vor allem darum, den groben Rahmen festzulegen. Also wie lange ich weg sein möchte, wie das finanziell aussehen soll und wie die Reise ungefähr aufgebaut sein könnte. Das musste natürlich auch mit einigen Menschen in meinem Umfeld abgestimmt werden.
Ein großer Vorteil ist zum Glück, dass der deutsche Reisepass sehr stark ist. Für viele Länder brauche ich deshalb gar kein klassisches Visum, sondern nur eine einfachere Einreisegenehmigung wie zum Beispiel ein ESTA oder ein E Visa. Das macht die Planung deutlich einfacher.
Ungefähr drei Monate vor dem Start habe ich angefangen, die ersten Flüge und das Mietauto für Nordamerika zu buchen. Dazu kam auch das Thema Gesundheit. Mit meinem Arzt habe ich besprochen, welche Impfungen für die Reise sinnvoll oder notwendig sind. Da ich sehr viele Regionen bereisen will und meist als Backpacker unterwegs bin, gehöre ich dabei eher zur höheren Risikogruppe. Deshalb musste ich ungefähr sieben Reiseimpfungen machen lassen. Insgesamt hat das etwa 800 Euro gekostet, von denen die Krankenkasse nur ungefähr 300 Euro übernommen hat. Einige Impfungen sind außerdem für bestimmte Länder sogar Voraussetzung für die Einreise.
Zusätzlich musste ich meinen Reisepass und Personalausweis erneuern und habe auch einen internationalen Führerschein beantragt.
Auch beim Thema Versicherungen gab es einiges zu organisieren. Vor allem eine Auslandskrankenversicherung war wichtig, aber auch eine Haftpflichtversicherung gehört natürlich dazu.
Hier ein Bild von meinem Gepäck (ca. 18kg):
Was ich von der Reise erwarte
Ich hoffe natürlich, auf der Reise viele besondere Orte zu sehen und viele gute Erinnerungen mitzunehmen. Gleichzeitig geht es mir aber nicht nur darum, möglichst viele schöne Fotos zu machen, sondern auch darum, neue Erfahrungen zu sammeln und ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie unterschiedlich die Welt an verschiedenen Orten ist.
Ich freue mich besonders auf beeindruckende Landschaften, auf Orte, die man sonst nur von Bildern kennt, und auf das Gefühl, über längere Zeit wirklich unterwegs zu sein. Gleichzeitig bin ich sicher, dass nicht immer alles perfekt laufen wird. Wahrscheinlich wird es auch stressige, anstrengende oder unerwartete Momente geben. Aber genau das gehört bei so einer Reise wahrscheinlich auch dazu.
Dieser Blog soll auf jeden Fall der Ort sein, an dem ich all das festhalte. Also nicht nur die schönsten Bilder, sondern auch die Route, die Planung und die Erlebnisse unterwegs. Wer Lust hat, kann die Reise hier also mitverfolgen.